Das Rittergut Roggenhagen wurde 1322 erstmals urkundlich erwähnt.
Es war, mit einer Fläche
von 1622 ha, im Besitz der Lehnsherren
von Gloeden (bis 1795) und von Dewitz
(bis 1945).
Das Herrenhaus „Schloss
Roggenhagen“ wurde 1728 gebaut.
1945 fanden Russen
und Polen Waffen und Munition im Herrenhaus,
die sie in Brand setzten.Durch eine Explosion wurde das Haus zerstört.
Die Ruine
wurde 1946 beräumt.
Die gotische
Feldsteinkirche des Dorfes stammt aus dem
13. Jahrhundert. Sie wurde 1846 restauriert.
Im II. Weltkrieg wurde das Inventar zerstört.
Die drei Bronzeglocken wurden
von“ Voss & Sohn“ in Stettin gegossen.
Die ältere und kleinste überstand
den Ersten Weltkrieg.
Die anderen beiden wurden 1923 als Ersatz,
für die im
Krieg eingeschmolzenen, vom Patron und weiteren Gemeindemitgliedern gestiftet.
In der Glockenstube ist noch das alte Uhrwerk der Turmuhr zu sehen.